Sport macht wirklich glücklich

Sport macht wirklich glücklich

Ich persönlich dachte ja: “Okay, Sport tut mir gut. Ich fühle mich dabei besser” sei eine Art Placebo-Effekt des Gehirns um mich dazu zu bringen (unbewusst) mehr Sport zu machen. Dann habe ich ein wenig gegoogelt und fiel über einige interessante Aussagen.

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freundin.de sagt zum Beispiel:

Beim Sport werden aber nicht nur Endorphine ausgeschüttet, sondern auch andere Botenstoffe wie Dopamin und Serotonin. Während Dopamin als „klassisches” Glückshormon unser Belohnungssystem anregt und für das „Flow-Gefühl” verantwortlich ist, weist Serotonin weitreichende Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System und den Nervenapparat auf.

Hier ist also ein Hormon-Schub daran “schuld” das man sich besser fühlt. Wohl gemerkt scheint das aber nur bei längerem Laufen so zu sein! Von einer längeren Nachwirkung auch nach dem Sport ist nichts benannt.

Focus.de sagt:

Ausdauersport sorgt für gute Laune. Denn Bewegung führt dazu, dass der Körper Endorphine freisetzt, so genannte „Glückshormone“.

Man beachte: Glückhormone sind in Anführungsstrichen geschrieben. Aber viel entscheidener sind auch die Punkte, die in der danach folgenden Liste behandelt werden: Schweinehund und Ablenkung. Beides wird besiegt bzw abgeschaltet und deshalb fühlt man sich besser. Der Vorschlag: Drei mal in der Woche 45 Minuten trainieren. (Ich möchte ergänzen: Achte darauf was du tust!)

Aber nach dem Werbegefasel und der “es tut gut, wenn man sich bewegt”-Sprache, kommen wir doch mal zu lifehacker.com: Bei dem hier verlinktem englischen Artikel wird erklärt, dass das Hirn bei Belastung in eine Art Stress-Zustand gerät. In diesem Zustand ist es hoch aktiv und versucht den Körper auf volle Touren zu fahren – es könnte ja ein Tiger hinter einem her sein. Dabei entsteht ein Effekt im Gehirn wie bei Morphium – was uns glücklich macht aber weniger süchtig!

Ich hoffe ihr seid genauso erstaunt wie ich!