Vorsorgeuntersuchungen, schützen Sie ihre Augen

Vorsorgeuntersuchungen, schützen Sie ihre Augen

Die Augen und unsere Sehkraft sind das wichtigste für uns. Nehmen wir doch über die Augen die meisten Reize wahr. Eine gute Sehkraft ist für uns unerlässlich und von besonderer Wichtigkeit. Sowohl beruflich als auch privat. Daher gilt unser Grundgedanke immer, unsere Sehkraft zu schützen und gleichzeitig eine ausreichende Vorsorge zu treffen. Erst kürzlich haben Wissenschaftler in einer Studie herausgefunden, dass die Sehkraft auf Dauer tatsächlich geschwächt wird, wenn die Krawatte zu eng ansitzt.

Mit dem Alter kommen die Gefahren!

Die größte Gefahr neben äußeren Einwirkungen (z.B. Unfälle) ist aber das Älterwerden. Mit jedem Jahr nimmt unsere Sehkraft weiter ab. Dabei kommt es oft zu Fehl- und Alterssichtigkeit. Dieses macht sich jedoch nicht sofort bemerkbar, sondern erst ab 55 beziehungsweise 60 Jahren, die Sehkraft hat bereits merklich nachgelassen und weist eventuelle Fehlsichtigkeiten auf. Um diese zu korrigieren, wird eine Gleitsichtbrille empfohlen. Dabei ist die Gleitsichtbrille aus einem speziellen Brillenglas hergestellt, das über unterschiedliche Brechwerte eine Fern- und Nahkorrektur herstellt. Eine regelmäßige Vorsorge in ärztlicher Form sollte spätestens regulär ab dem 40. Lebensjahr erfolgen. Diese kann das Augenlicht erhalten und mögliche Krankheiten so schneller entdecken. Besonders der Graue Star ist bei 52 – 62 jährigen am häufigsten. Bei der Vorsorgeuntersuchung kommt es zu einer Messung des Augeninnendrucks und einer Gesichtsfeldmessung.

Diabetiker besonders betroffen

Gerade Diabetiker sind besonders gefährdet. Durch ihren gestörten Stoffwechsel Verschließen sich oft die Blutgefäße der Netzhaut und fügen dieser so einen Schaden zu. Bereits nach ungefähr 12 Jahren sind fast 70% der Diabetiker davon betroffen (auch diabetische Retinopathie genannt).

Zur Vorsorge gehört auch das Erkennen von Symptomen als auch die eigene familiäre Vorbelastung. Kleine Blitze, Balken, Mückenschwärme sind klassische Symptome, für eine mögliche Netzhautablösung (Ablatio retinae). Im schlimmsten Falle kann dieses zur Erblindung führen. Es ist daher empfohlen, grundsätzlich einen Augenarzt aufzusuchen.

Was passiert bei einer Vorsorgeuntersuchung der Augen?

Bei einer umfassenden Vorsorgeuntersuchung der Augen findet eine Messung des Augeninnendrucks statt. Dabei wird ein Luftstrahl in einer vorher bestimmten Stärke auf die Hornhaut des Auges gerichtet. Die Messung findet durch die Bestimmung des Drucks statt. Die Untersuchung kann dabei im Liegen oder Sitzen stattfinden und ist vollkommen schmerzfrei. Im Alter, besonders wenn die ersten Alterssichtigkeitsprobleme auftauchen, wird oftmals die Gleitsichtbrille zur Korrektur dieser Fehlsichtigkeit empfohlen.

Wie oft sollte eine Vorsorgeuntersuchung stattfinden?

In den jungen Jahren reicht es vollkommen aus, wenn in einem Rhythmus von zwei Jahren Vorsorgeuntersuchungen stattfinden. Bei Erreichen des 40. Lebensjahres ist eine jährliche Kontrolluntersuchung allerdings empfehlenswert. Mit Eintreten des 50. Lebensjahres ist diese nicht nur empfehlenswert, sondern ein Muss.