BioTechnica 97 - Rückblick

BioTechnica 97 - Rückblick

Mecklenburg-Vorpommern ist kein "weißer Fleck" auf der bundesdeutschen Biotechnologie-Landkarte. Dies bestätigte die Beteiligung von 27 Forschungseinrichtungen und Unternehmen auf der diesjährigen Biotechnica ''97 in Hannover.

Die BioRegio Greifswald-Rostock bietet ein attraktives Umfeld für Firmengründungen, vor allem durch das stimulierende wissenschaftliche Umfeld, kompetente Partner und Gründerzentren, die für die Anwendung moderner Biotechnologie optimale Voraussetzungen bieten. Diese Einschätzung fand ihre Bestätigung auf der BioTechnica.

Auf einem Gemeinschaftsstand präsentierte sich die BioRegio Greifswald-Rostock mit einer zugkräftigen Attraktion: dem "BioRegio"-Apfel. Die "BioRegio"-Äpfel, die das Logo der BioRegio Greifswald-Rostock in der Schale "exprimiert" hatten, wurden als Erfrischung in der gesamten Messehalle verteilt. Die Messebesucher waren ausgesprochen positiv überrascht.

Bundeswirtschaftsminister Rexrodt fand als einer der ersten Besucher Geschmack an der Region.
Bundeswirtschaftsminister Rexrodt ließ sich das Angebot der Prophyta GmbH, insbesondere ihr gerade für den deutschen Markt zugelassenes Pflanzenschutzmittel Contans(R) WR, erläutern.
Als einer der Messeschlager wurde das Leberunterstützungssystem "MARS" der Firmen Teraklin GmbH und Biopure GmbH in der überregionalen Presse gefeiert.
Großes Interesse fanden weiterhin Prototyp-Entwicklungen der Universitäten aus Greifswald und Rostock (Glukosesensor, Neurochip und Wägeviskosimeter) und die Dienstleistungsangebote der ASD GmbH, Biorat GmbH, micro caps GmbH, Micromun GmbH und DNA-Diagnostik Nord GmbH, des Patentinformationszentrums und der Technologie Transferstelle Biotechnologie (TTB). Gezielt angefragt wurden die Präsentationen des Institutes für Marine Biotechnologie e.V.. Mit den Schwerpunkten neue biosynthetische Leistungen, Schadstoffabbau und kälteangepaßte Enzyme aus marinen Mikroorganismen entsprechen die Arbeiten einem weltweit wachsenden Interesse, vor allem seitens der pharmazeutischen Industrie. Dieses junge Forschungsgebiet soll das Potential der Meeresorganismen erschließen.
Der zentrale BioRegio-Empfang registrierte während der drei Messetage pro Standmitarbeiter alle 10 Minuten einen Besucher, der sich für den Standort Mecklenburg-Vorpommern interessierte. Die Anfragen kamen aus dem gesamten Bundesgebiet, aber auch aus Kanada, Großbritannien, Ungarn, Japan, Österreich, Israel, Indien, Niederlanden, Griechenland, Belgien, Korea, Schweden, Brasilien, Ukraine, der Schweiz und den USA.